Neuer Maximalversorger im Herzen Südhessens mit 1300 Planbetten gestartet

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Die Fusion zum neuen Unternehmen Südhessen Kliniken gGmbH wurde am Darmstädter Bahnhof Centralstation offiziell vollzogen und symbolisiert die engere Verzahnung zweier etablierter Häuser. Unter dem Motto „Gesundheit. Neu denken. Gemeinsam.“ bündeln Klinikum Darmstadt und AGAPLESION Elisabethenstift gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der AGAPLESION gAG ihr medizinisches Fachwissen. Ziel ist eine verbesserte Patientenversorgung an zwei Standorten sowie eine Steigerung der Bettenkapazität auf 1.300 Planbetten. Prozesse und Strukturen werden sukzessive harmonisiert.

Über 150 Vorschläge prägten Namenssuche für Südhessen Kliniken gGmbH

Südhessen Kliniken (Foto: Klinikum Darmstadt)

Südhessen Kliniken (Foto: Klinikum Darmstadt)

In einer feierlichen Zusammenkunft im ehrwürdigen Säulenforum der Centralstation präsentierten Oberbürgermeister Hanno Benz, Dr. Markus Horneber, Andre Schellenberg und Sprecher Sven Axt gemeinsam die neu gegründete Südhessen Kliniken gGmbH sowie deren frischen Markenauftritt. Neben den Mitarbeiter beider Häuser und Vertretern der AGAPLESION gAG waren offizielle Delegationen aus der Wissenschaftsstadt Darmstadt, regionalen Kirchengemeinden, politischen Institutionen und dem Gesundheitssektor anwesend. Insgesamt gingen vorher über 150 Namensvorschläge ein. Der Auswahlprozess begann unmittelbar danach.

Südhessen Kliniken bündeln Fachwissen und Ressourcen für bessere Patientenversorgung

Mit der Fusion von Klinikum Darmstadt und AGAPLESION ELISABETHENSTIFT entsteht ein starker Partner im Gesundheitswesen Südhessens. Oberbürgermeister Benz hebt hervor, dass durch die Vereinigung medizinischer Fachbereiche, modernster Technik und logistischer Ressourcen Synergien geschaffen werden, die Abläufe effizienter gestalten. Klinikdezernent Schellenberg betont, dass diese gebündelte Expertise nicht nur die patientenorientierte Versorgung auf ein höheres Niveau hebt, sondern auch die Attraktivität der Südhessen Kliniken als Arbeitgeberin nachhaltig stärkt im regionalen Wettbewerb effektiv.

AGAPLESION und Wissenschaftsstadt Darmstadt stärken strategische Maximalversorgung durch Kooperation

Dr. Markus Horneber stellt heraus, dass das neuartige Klinikprojekt deutschlandweit ohne Vergleich ist. Nach zwei Jahren intensiver Planung verschmelzen zwei traditionsreiche Häuser zu einem Zentrum mit etwa 1300 Planbetten. Die Partizipation von AGAPLESION gAG und der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Gesellschafter gewährleistet eine gleichberechtigte Führung. Durch diese partnerschaftliche Basis sollen künftig alle Voraussetzungen geschaffen werden, um als Maximalversorger höchste Behandlungsstandards dauerhaft sicherzustellen und regionale Versorgungslücken zu schließen. Effiziente Strukturen zu fördern.

Projektgruppen sollen Strukturen beider Häuser vereinen und Abläufe optimieren

Sven Axt betont, dass in Kürze projektbezogene Arbeitsgruppen gebildet werden, die ihre Tätigkeiten aufnehmen und auf die Vereinheitlichung organisatorischer Abläufe abzielen. Jede Gruppe analysiert eigenständig bestehende Prozessketten und verwaltungsbezogene Schritte an beiden Standorten. Auf dieser Grundlage werden Vorschläge zur Verschlankung und Standardisierung entwickelt. Regelmäßige Abstimmungsrunden fördern den Austausch über Fortschritte. Durch den schrittweisen Zusammenführungsprozess sollen Ressourcen effizienter genutzt, übergreifende Schnittstellen optimiert und letztlich die Patientenversorgung durch verbesserte Abläufe gestärkt werden.

Live-Stream-Premiere: interaktive Namensverkündung engagiert Mitarbeitende deutschlandweit zeitgleich und digital

Die Beteiligung des gesamten Personals begann mit einer offenen Namenskampagne, bei der über 150 Einsendungen eingingen. Die Live-Stream-Präsentation des ausgewählten Namens garantierte unmittelbares Feedback und breite Akzeptanz. Auf organisatorischer Ebene schaffen geplante After-Work-Treffen, kollektive Firmenläufe sowie sommerliche Teamfeste zusätzliche Gelegenheiten für persönlichen Austausch. Diese Maßnahmen dienen der Intensivierung des gegenseitigen Kennenlernens und der Stärkung des Teamgeists zwischen den Kolleginnen und Kollegen auf den beiden Standorten Campus Mitte und Campus Woog.

Campus Mitte bleibt Maximalversorger für Innere Medizin und Chirurgie

Innerhalb von fünf Jahren, bis 2027, tritt das neue medizinische Konzept in Kraft. Am Campus Woog wird der Fokus auf elektive somatische Eingriffe gelegt und ein erweitertes Angebot in Dermatologie, Augenheilkunde und Psychosomatik etabliert. Der Campus Mitte bewahrt seine Funktion als Maximalversorger, indem er die Kliniken für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie, Viszeral- und Unfallchirurgie betreibt. Die akutmedizinische Versorgung wird durch eine ausgebaute Notaufnahme und moderne Intensivstationen gestärkt. Kooperative Strukturen sollen Synergien zwischen beiden Standorten nutzen.

Blau in Abstufungen: Südhessen Kliniken verbindet Bewegung und Sicherheit

Der neue Markenauftritt der Südhessen Kliniken gGmbH basiert auf einem Blau-Farbspektrum in modernen Abstufungen, um visuelle Kohärenz und zeitgemäße Dynamik zu verbinden. Das Logo setzt fließende Konturen in einen markanten Rahmen, der Sicherheit und Stabilität vermittelt. Durch die Kombination verschiedener Blautöne entsteht eine ansprechende Tiefenwirkung, die Offenheit und Bewegung symbolisiert. Die Gestaltung reflektiert die partnerschaftliche Fusion beider Häuser und unterstreicht den Anspruch an hochwertige Gesundheitsleistungen in der Region. Professionell gestaltet.

Die Fusion der beiden traditionsreichen Häuser Klinikum Darmstadt und AGAPLESION ELISABETHENSTIFT zur Südhessen Kliniken gGmbH legt das Fundament für eine patientennahe und digitale Maximalversorgung. Einheitliche Verwaltungsprozesse reduzieren Doppelstrukturen und verbessern interne Kommunikation. Zwei spezialisierte Standorte garantieren fokussierte Behandlungen, während ein moderner Markenauftritt die regionale Position stärkt. Mitarbeitende erhalten Zugang zu Fortbildungen und interdisziplinären Teams. Patienten profitieren von schnelleren Abläufen, mehr Betten und einer klaren Versorgungsstrategie im Raum Südhessen und Innovationskraft.

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