Das Dürmentinger Familienunternehmen Georg Schlegel erweitert seine betriebliche Krankenversicherung erstmals im deutschen Mittelstand um einen Baustein für reproduktive Gesundheit. In Partnerschaft mit dem Start-up ONUAVA aus Heidelberg profitieren Mitarbeiter künftig von finanziellen Zuschüssen für Kinderwunschbehandlungen sowie Social Freezing. Ergänzt wird das Angebot durch eine digitale Plattform mit fachärztlicher Beratung für Frauen- und Männergesundheit. Dieses Zusatzmodul stärkt Beschäftigte in sensiblen Lebensphasen und fördert die betriebliche Gesundheitsvorsorge zur mentalen Entlastung und Ausgeglichenheit.
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Neues bKV-Modul unterstützt Schlegel-Mitarbeiter gezielt bei Kinderwunsch und Wechseljahresbeschwerden
Mit der Erweiterung des arbeitgeberfinanzierten Krankenzusatzangebots um den Schwerpunkt „Reproduktive Gesundheit“ reagiert das Familienunternehmen Georg Schlegel in Dürmentingen auf steigende Bedürfnisse seiner Mitarbeiter. Das neue Modul ergänzt die gesetzliche Krankenversicherung und stellt gezielte Leistungen bei unerfülltem Kinderwunsch, hormonellen Wechseljahresbeschwerden und Vorsorgeuntersuchungen bereit. Beschäftigte profitieren von Zuschüssen zu Fertilitätsbehandlungen, Social Freezing und einer digitalen Plattform für diskrete ärztliche Beratung, um familiäre und gesundheitliche Herausforderungen frühzeitig zu bewältigen, innerhalb kürzester Frist effektiv.
Unternehmen stärkt Produktivität durch psychosoziale Hilfe in sensiblen Lebensphasen
Angesichts der hohen Belastung, die ein unerfüllter Kinderwunsch bei Betroffenen auslöst, und der weitreichenden Folgen hormoneller Schwankungen im mittleren Lebensalter stellt das Unternehmen die psychosoziale Betreuung seiner Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Geschäftsführer Christoph Schlegel betont, wie wichtig es sei, in solchen sensiblen Phasen nicht allein gelassen zu werden. Der Betrieb nutzt verschiedene Maßnahmen, um den emotionalen Druck zu vermindern und dadurch das Engagement sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu steigern. Das Angebot erfolgt anonym und vertraulich.
Neue Partnerschaft schließt bKV-Lücke und verbessert Zugang zu Spezialleistungen
Die Einführung der Kooperation zwischen Georg Schlegel und ONUAVA stellt eine strategische Erweiterung der bKV dar, indem sie Beschäftigten einen direkten Zugang zu spezialisierten Fachärzten und medizinischen Einrichtungen ermöglicht. Durch das Joint Venture werden finanzielle Unterstützungen für reproduktionsmedizinische Leistungen angeboten, die den Eigenanteil der Mitarbeiter bei Behandlungen wie In-vitro-Fertilisation deutlich reduzieren. Diese gemeinsame Initiative ergänzt die bestehende umfangreiche betriebliche Gesundheitsvorsorge im Betrieb, verbessert die Versorgungssicherheit und fördert eine nachhaltige Mitarbeitergesundheit.
Digitale Plattform bietet ärztliche Beratung zu Frauen- und Männergesundheit
Im Rahmen dieser bKV-Option erhalten Versicherte pauschale Zuschüsse für medizinische Kinderwunschmaßnahmen und Social Freezing, ergänzt durch eine webbasierte Plattform mit ärztlicher Beratung für weibliche und männliche Gesundheitsthemen. Innerhalb weniger Tage können Online-Facharzttermine vereinbart werden, um rasch auf individuelle Fragen und Präventivmaßnahmen zu reagieren. Das System garantiert strikte Anonymität und Datenschutz, sodass Arbeitgeber keinerlei Informationen über die Nutzung spezifischer Leistungen erhalten und der Schutz der persönlichen Daten stets vollumfänglich gewahrt bleibt.
Zehn Prozent Paare ungewollt kinderlos Unternehmen können Fehlzeiten reduzieren
Statistisch ist jede zehnte Partnerschaft in Deutschland von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen, was Betroffene erheblich belastet. Hinzu kommen Wechseljahresbeschwerden bei Frauen sowie oftmals zu spät wahrgenommene Prostatakrebsvorsorge bei Männern, die auch im beruflichen Alltag zu Leistungseinbußen führen können. Durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit präventiven Maßnahmen, psychologischer Unterstützung und Screenings lassen sich gesundheitliche Risiken früh erkennen und wirksam reduzieren, was Fehlzeiten minimiert und die Arbeitsmotivation fördert und steigert gleichzeitig die Unternehmenskultur effektiv.
Deutscher Mittelstand mobilisiert bisher Schlusslichtrolle bei betrieblichen Fertility Policies
Im Vergleich zu zahlreichen US-Unternehmen mit bereits etablierten Fertility-Programmen zeigt sich der deutsche Mittelstand bislang zurückhaltend. ONUAVA-Geschäftsführerin Katharina Jung weist darauf hin, dass nur wenige hiesige Firmen Reproduktionsleistungen in ihre betrieblichen Gesundheitsangebote integriert haben. Mit der Einführung des umfassenden Moduls „Reproduktive Gesundheit“ in seiner betrieblichen Krankenversicherung demonstriert eindrucksvoll, nachhaltige, maßgebliche und zukunftsorientierte Innovationskraft und setzt effizient, umfassend, bedarfsgerecht branchenweite Standards zur Förderung von Mitarbeitergesundheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familienplanung.
Familienunternehmen Schlegel setzt auf bKV Ausbau und flexible Arbeitszeiten
Schlegel als inhabergeführtes Unternehmen priorisiert in der Personalstrategie Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung durch flexible Arbeitszeitmodelle, Teilzeitarbeit und Home-Office-Optionen. Neu ist die Erweiterung der betrieblichen Krankenversicherung um reproduktive Gesundheitsleistungen, die Zuschüsse bei Kinderwunschtherapien und präventive digitale Beratung umfassen. Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums schätzen rund 90 Prozent der Arbeitnehmer familienorientierte Angebote als ebenso wichtig wie die finanzielle Vergütung ein, was die Attraktivität des Arbeitgebers erhöht und langfristig zum Unternehmenserfolg signifikant nachweislich bei.
Mit diesem ganzheitlichen Angebot verbessert das Unternehmen das gesundheitliche Wohlbefinden und die Lebensqualität aller Mitarbeiter und erhöht gleichzeitig seine Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber. Durch die Zusammenarbeit mit ONUAVA profitieren Beschäftigte von Zuschüssen zu reproduktiver Gesundheitsversorgung, präventiven Untersuchungen und hormonbezogener Unterstützung. Diese Kombination aus finanzieller Absicherung und digitaler Beratung definiert im deutschen Mittelstand neue Benchmarks und belegt, dass eine langfristige Investition in betriebliche Gesundheitsvorsorge ökonomisch sinnvoll ist und nachhaltig den Teamzusammenhalt stärkt.

