Junge Fachkräfte motiviert Fegerts Lebenswerk zu Schutzmaßnahmen und Prävention

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Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert wurde in Rostock mit dem Deutschen Kinderschutzpreis und der DGKJP-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Als Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen bringt er aktuelle Forschungsergebnisse zu Misshandlung, Vernachlässigung und Trauma in internationale Fachgremien ein. Seine Publikationsreihe fördert evidenzbasierte Diagnostik und Therapie. Junge Wissenschaftler profitieren von seinem Review-Netzwerk. Seine Arbeit trägt dazu bei, Schutzstandards wissenschaftlich zu fundieren und Praxisleitlinien an Kliniken sowie Jugendhilfeträgern zu etablieren. Dies stärkt die Qualitätssicherung im Kinderschutz bundesweit.

Deutscher Kinderschutzpreis und DGKJP-Medaille würdigen Fegerts Lebenswerk für Kinderschutz

Im feierlichen Rahmen des DGKJP-Kongresses in Rostock wurde Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert mit dem Deutschen Kinderschutzpreis der Stiftung Hänsel+Gretel und der Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie gewürdigt. Prof. Dr. Michael Kölch hob in der Laudatio hervor, dass Fegerts interdisziplinäres Engagement essenzielle Verbindungen zwischen Forschung, Politik und Praxis schaffe. Damit verbessere sich die gezielte Unterstützung und der Schutz von Kindern im gesamten Versorgungssystem deutlich und langfristig.

Geboren 1956 Heilbronn, führt Fegert Ulmer Klinik seit 2001

1956 in Heilbronn geboren, engagiert sich Jörg Fegert seit 2001 in der Position des Ärztlichen Direktors der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm. Sein Forschungsinteresse fokussiert auf Misshandlung, Vernachlässigung, sexualisierte Gewalt und Traumaauswirkungen bei jungen Patienten. Er verbindet klinische Behandlungen mit empirischen Studien, um evidenzbasierte Therapien zu entwickeln. Parallel etabliert er strukturierte Ausbildungsangebote und Mentorenprogramme, durch die Nachwuchsärzte praktische Forschungserfahrungen sammeln. Diese Initiativen fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit nachhaltig.

Fegerts Netzwerk verbindet Medizin Jugendhilfe Politik Justiz für Kinderschutz

Durch seine Pionierarbeit prägt Prof. Fegert maßgeblich institutionelle Schutzstrategien gegen sexualisierte Übergriffe in pädagogischen, sozialen und klinischen Kontexten. Er initiiert die enge Kooperation von medizinischen Fachkräften, Jugendhilfeinstitutionen, politischen Entscheidungsträgern und juristischen Stellen. Das resultierende Netzwerk definiert strukturierte Meldeverfahren und Interventionsrichtlinien. Für junge Fachkräfte entstehen dadurch attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, um in multidisziplinären Teams an praxisnahen Präventionsprojekten mitzuwirken und berufliche Expertise im Kinderschutz aufzubauen sowie methodisch fundierte Ansätze für nachhaltige Schutzkonzepte zu entwerfen.

Fegert initiiert internationale Gremienarbeit zu digitalem Kinderschutz im Jugendbereich

Mit einem umfangreichen Portfolio an Fachpublikationen gestaltet Fegert maßgeblich den Dialog über Kinderschutz in nationalen und internationalen Expertengremien. Seine fachliche Beratung unterstützt politische Entscheidungsträger, speziell in der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ des Bundesfamilienministeriums, und liefert praxisnahe Handlungsempfehlungen. Zeitgleich fördert er den wissenschaftlichen Nachwuchs durch ein strukturiertes Mentoring-Programm, in dem junge Forscher Projekte gezielt weiterentwickeln, in relevante Netzwerke einbringen und strategisch positionieren können.

Präsident Fegert treibt digitale Schutzkonzepte für Kinder und Jugendliche

Im Rahmen seiner Präsidententätigkeit bei der Europäischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie koordiniert Prof. Dr. Fegert bundesweite Initiativen zum Schutz von Minderjährigen im Netz. Er erstellt praxisorientierte Leitfäden, die Kriterien für sichere Plattformen, Algorithmusprüfung und Datenschutz-Monitoring enthalten. Diese Dokumente dienen Sozialarbeitern, IT-Sicherheitsbeauftragten und Pädagogen als Grundlage für Schulungsprogramme und Implementierungsstrategien. So entstehen neue interdisziplinäre Berufsbilder an der Schnittstelle zwischen Cybersicherheit, psychologischer Betreuung und rechtlicher Prävention mit hoher Wirksamkeit, international evaluiert.

Fegerts Engagement inspiriert Fachnachwuchs zu innovativen Kinderschutzprojekten und Prävention

Mit seiner lebenslangen Hingabe hat Prof. Fegert die Leitlinien für Diagnostik, Therapie und Prävention im Kinderschutz definiert und damit einen Rahmen für ein modernes, wertorientiertes Berufsfeld geschaffen. Nachwuchskräfte profitieren von praxisnaher Lehre, interprofessionellen Arbeitsgruppen und einem weitreichenden internationalen Netzwerk. Die Vergabe zweier Auszeichnungen verdeutlicht die zentrale Rolle von Kinderrechten und psychischer Gesundheit in einer zukunftsfähigen Gesellschaft und lädt junge Fachleute ein, sich engagiert in den systematischen Schutz junger Menschen einzubringen.

Durch die doppelte Auszeichnung von Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert werden nicht nur seine langjährigen Studien zu psychischen Folgen von Misshandlungen anerkannt, sondern auch sein Beitrag zur Ausbildung künftiger Fachkräfte im Kinderschutz gewürdigt. Sein Wirken schafft Strukturen für eine enge Verzahnung von Wissenschaft, Praxis und Politik. Nachwuchskräfte erhalten dadurch Handlungskompetenzen für interdisziplinäre Projekte, politische Strategieentwicklung und digitale Schutzmaßnahmen mit dem Ziel, die Sicherheit von Kindern nachhaltig zu stärken. effektiv

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