Zusatztarife Trotz massiver Eingriffe des Gesetzgebers: CENTRAL bindet alte und gewinnt neue Kunden
153.000 CENTRAL-Versicherte waren betroffen. Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen ist es der CENTRAL gelungen, 98 Prozent dieser Kunden für die Fortführung ihrer Zusatzversicherungen zu gewinnen und die von der Gesetzesänderung betroffenen Versicherungsbestände fast vollständig zu erhalten. Darüber hinaus konnte die Gesellschaft im ersten Quartal 1999 auch in diesem Bereich der Zusatzversicherung weiterhin Bestandszuwächse realisieren.
Mit dem Vorschaltgesetz erhalten wieder alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich Leistungen für Zahnersatz. Für die nach 1978 geborenen Kassenmitglieder waren diese Leistungen 1997 aus dem GKV-Versicherungsschutz gestrichen worden. In den letzten zwei Jahren waren bei der CENTRAL für knapp 153.000 Betroffene private Zusatzversicherungen abgeschlossen worden, um diese Leistungskürzung zu kompensieren. Mit der Wiedereinführung von Zahnersatzleistungen in den GKV-Leistungskatalog wurde diesen Versicherten vom Gesetzgeber zugleich ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt. In Reaktion hierauf hatte die CENTRAL diesen Kunden angeboten, ihre Versicherungen an die neue Rechtslage anzupassen und die wiedereingeführten Basisleistungen der GKV durch private Zusatztarife zu ergänzen.
Von den betroffenen CENTRAL-Versicherten haben sich knapp 53 Prozent für eine Umstellung des bestehenden Versicherungsschutzes auf eine Tarifkombination entschieden, die besonders hochwertige Zahnersatzleistungen garantiert. Rund 45 Prozent der Kunden haben nicht für diese Optimallösung, sondern für eine deutliche Verbesserung der Kassenleistungen für Zahnersatz optiert. Nur zwei Prozent haben von ihrem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Diese Abgänge konnten jedoch durch die Neuzugänge, die die CENTRAL im ersten Quartal 1999 auch in diesem Bereich der Zusatzversicherung weiterhin erzielte, deutlich überkompensiert werden.
Offensichtlich erkennen immer mehr Verbraucher, daß nicht nur eine hochwertige, sondern auch eine ausreichende medizinische Versorgung einer verstärkten privaten Vorsorge bedarf. Das gilt angesichts der aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklung auch für die zahnärztliche Versorgung. So warnt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, daß sich gesetzlich Versicherte auf eine Minimalversorgung einstellen müssen. Nach Auffassung der Zahnärzteschaft wird die gegenwärtig zu beobachtende Entwicklung in diesem Bereich "zu einer Rationierung von Leistungen und damit zu einer Beeinträchtigung der zahnärztlichen Versorgung" der Kassenmitglieder führen.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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