Welcher Schutz wirklich wichtig ist

17.08.2010 | Berlin
Für die rund 400.000 neu Studierenden, die im Oktober an die Universitäten und Fachhochschulen strömen, sind Krankenversicherung und private Haftpflichtversicherung unerlässlich. Daneben gibt es noch einige weitere Policen, wie die Auslandsreise-Krankenversicherung, die KFZ- oder Berufsunfähigkeitsversicherung, die für Studenten in bestimmten Situationen sinnvoll sein können, wie die Zeitschrift Finanztest in ihrer September-Ausgabe schreibt.

Eine Kranken- und Pflegeversicherung ist Pflicht und muss von den Studenten bei der Einschreibung nachgewiesen werden. Wer bisher über seine Eltern gesetzlich beitragsfrei versichert ist, kann das auch noch bis zum 25. Geburtstag bleiben, auch wenn er oder sie in eine eigene Wohnung zieht. Der Student darf allerdings nicht mehr als 365 Euro im Monat an Einkünften haben. Wer bisher privat versichert war, kann das auch weiterhin bleiben, muss dann aber während seines gesamten Studiums privat versichert bleiben. Das kann später für Kinder von Beihilfeberechtigten teuer werden, denn die Beihilfe zahlt nur so lange, wie die Eltern Kindergeld enthalten.

Anders als bei den gesetzlichen Kassen endet der Familienschutz der Auslandsreise-Krankenversicherung wesentlich früher, nämlich mit 20 Jahren, teils auch schon mit 17 Jahren. Doch der eigene Schutz ist nicht allzu teuer. Es gibt "gute" und "sehr gute" Tarife für um die 10 Euro im Jahr. Eine eigene Haftpflichtversicherung muss man nicht abschließen, wenn die Eltern versichert sind. Dann gibt es diesen Schutz in der Regel auch für volljährige Kinder bis zum Ende der ersten Ausbildung. Für KFZ-Versicherungen fanden die Tester Tarife für Studenten von 872 Euro pro Jahr bis 2.749 Euro - für den gleichen Versicherungsschutz.

Quelle: Pressemeldung Stiftung Warentest

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