UNIQA im ersten Halbjahr 2010: Stärke auch unter schwierigen Rahmenbedingungen bewiesen
UNIQA hat im ersten Halbjahr sowohl in Ost- und Südosteuropa wie auch in Westeuropa zweistellige Prämienzuwächse erreicht und dabei in insgesamt 13 Auslandsmärkten zweistellige Wachstumsraten aufzuweisen.
Einer der stärksten Impulse ist im ersten Halbjahr aus dem Lebensgeschäft in Italien gekommen, was die Bedeutung unserer Ausrichtung nach Ost und West unterstreicht. Da wir bei unserer Expansion stets vernünftig und mit Augenmaß investiert haben, mussten wir trotz zum Teil schwerer Wirtschaftskrisen und anhaltender Rezession in einigen Ländern Osteuropas auch auf kein einziges unserer Auslandsengagements Abschreibungen vornehmen.
Wir werden auch in Zukunft die Internationalisierung des Konzerns mit Augenmaß ausbauen und dabei unsere Konzentration vor allem auf jene 21 europäischen Märkte richten, auf denen UNIQA bereits präsent ist - vor allem in Ost- und Südosteuropa haben wir längerfristig gesehen ein enormes Wachstumspotenzial."
Verrechnete Konzernprämien um 9,2% gesteigert - Lebensgeschäft als Wachstumstreiber
Die verrechneten Prämien (inklusive Sparanteil in der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) konnte die UNIQA Gruppe um 9,2% auf 3.226 Mio. Euro steigern. Konzernweit wurde im ersten Halbjahr das stärkste Wachstum in der Lebensversicherung erreicht - die verrechneten Prämien stiegen um 15,5% auf 1.312 Mio. Euro. Das Prämienvolumen in der Schaden- und Unfallversicherung wurde um 5,7% auf 1.419 Mio. gesteigert, jenes in der Krankenversicherung um 4,2% auf 495 Mio. Euro.
Durchgängig zweistelliges Wachstum in Ost- und Südosteuropa
In Ost- und Südosteuropa ist das Prämienwachstum der UNIQA Gruppe von 12,9% auf 642 Mio. Euro angesichts der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sehr zufriedenstellend. Das größte Wachstum wurde dabei in der Lebensversicherung mit 14,7% (auf 228 Mio. Euro) erreicht - auch durch die Erfolge in der Preferred Partnership mit den Raiffeisen Banken. Die Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen um 11,8% auf 407 Mio. Euro, wobei man auch im die Märkte dominierenden Kfz Geschäft klar zugelegt hat. Die Krankenversicherungsprämien in dieser Region stiegen um 26,8% auf 6 Mio. Euro.
Lebensgeschäft in Italien beschleunigt Wachstum in Westeuropa Die UNIQA Gesellschaften in den westeuropäischen Märkten konnten die verrechneten Prämien insgesamt um 35,8% auf 601 Mio. Euro steigern. Die Prämien aus der Lebensversicherung wurden im Zuge der hohen Nachfrage in Italien und der verstärkten Zusammenarbeit mit der Veneto Banca mehr als verdoppelt und stiegen um 107% auf 274 Mio. Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung wuchs das Prämienvolumen um 3,3% auf 236 Mio. Euro, in der Krankenversicherung um 11,1% auf 90 Mio. Euro.
Prämienwachstum in Österreich klar über Marktprognosen Die verrechneten Prämien in Österreich konnte die UNIQA Gruppe im ersten Halbjahr 2010 um 2,0% auf 1.984 Mio. Euro steigern - das Wachstum liegt damit klar über der Marktprognose von +0,8%. Die laufenden Prämien stiegen sogar um 3,6%. Die stärksten Zuwächse wurden in der Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 3,4% auf 775 Mio. erreicht. Unterstützt wurde dieses Wachstum durch die erfolgreiche Umsetzung von kundenspezifischen Kalkulationsmodellen und Produktinnovationen in der Kfz-Versicherung. In der Lebensversicherung stiegen die Prämien um 0,6% auf 810 Mio. Euro - dabei stiegen die laufenden Prämien um 4,7%, während die Einmalerläge nach den außergewöhnlichen Zuwächsen im Vorjahr zurückgegangen sind. Die Prämien aus der Krankenversicherung erhöhten sich um 2,4% auf 399 Mio. Euro.
Unwetter und Großschäden führen zu Anstieg der Leistungen; Kostenquote stabil An Versicherungsleistungen für die Kunden inklusive der Aufwendungen für Gewinnbeteiligung und Prämienrückgewähr (vor Rückversicherung) hat UNIQA im ersten Halbjahr 2.348 Mio. Euro aufgewendet - um 12,1% mehr als in den ersten sechs Monaten 2009. Geprägt war die Entwicklung von einer Vielzahl an kleineren und größeren Unwetterereignissen sowie einigen Großschäden. Alleine im Zusammenhang mit den Flutereignissen im Mai und Juni hat die UNIQA Gruppe mehr als 20 Mio. Euro an Leistungen für ihre Kunden erbracht.
Die Produktivität der UNIQA Gruppe konnte im ersten Halbjahr auf einem hohen Niveau gehalten werden und die Konzernkostenquote ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 mit 22,6% stabil geblieben.
Weitere Aufwärtsbewegung bei Kapitalerträgen Der Bestand an Kapitalanlagen der UNIQA Gruppe lag zum Halbjahr mit 23.732 Mio. Euro um 9,0% über dem Wert vom 30. Juni 2009. Die Nettoerträge aus den Kapitalanlagen erhöhten sich im Zuge der stabilisierten Finanzmärkte gegenüber dem ersten Halbjahr des vergangenen Jahres um 36,7% auf 457 Mio. Euro.
Halbjahresergebnis verdoppelt; Erwartung eines Jahresergebnisses von rund 120 Mio. Euro gut abgesichert Das Ergebnis (EGT) konnte gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres auf 71 Mio. Euro verdoppelt werden (+100,3%) - im Zuge verbesserter operativer Ergebnisse und höherer Finanzerträge trotz stark gestiegener Leistungen für die Kunden (Unwetter und Großschäden) und weiteren Investitionen in Service und Vertrieb.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 erwartet UNIQA beim Ausbleiben von negativen Überraschungen auf den Kapitalmärkten mit Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung unverändert ein Ergebnis von rund 120 Mio. Euro - gegenüber 2009 entspricht das einer Steigerung um mehr als 45%. Angesichts des guten Halbjahresergebnisses ist diese Erwartung gut abgesichert.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der UNIQA Group Austria beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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