Repräsentative Befragung zum Weltnichtrauchertag: Ärztliche Behandlung zentrales Element zur Rauchentwöhnung
73 Prozent der Deutschen halten es für sehr wichtig oder wichtig, den Tabakkonsum in der Gesellschaft zu reduzieren. Gleichzeitig wünscht sich die Mehrheit der Bürger einen insgesamt höheren Stellenwert der Prävention im Gesundheitswesen. Zentrales Element zur Rauchprävention ist für den Großteil die ärztliche Behandlung.
Das ergab eine repräsentative Bevölkerungsumfrage mit 2.023 Befragten, die vom Gesundheitsforschungsinstitut TNS Healthcare im Auftrag von Pfizer durchgeführt wurde.
Stellenwert des Gesundheitszieles "Tabakkonsum reduzieren" wird unterschätzt
73 Prozent der Befragten sehen in der Reduktion des Tabakkonsums ein anzustrebendes Gesundheitsziel. Angesichts des massiv schädlichen Einflusses des Rauchens auf die Gesundheit ein niedriges Ergebnis. Die Kenntnis über den zentralen Einfluss des Tabakkonsums auf die Gesundheit in der Bevölkerung erscheint nach wie vor unzureichend. Dabei unterscheiden sich die Einschätzungen zwischen den Bundesländern zum Teil deutlich. Während in Rheinland-Pfalz das Bewusstsein für den gesundheitlichen Stellenwert einer Reduktion des Tabakkonsums noch relativ stark ausgeprägt ist (84 Prozent halten dieses Ziel für sehr wichtig oder wichtig), wird die Bedeutung in Schleswig-Holstein geringer eingeschätzt (63 Prozent).
Ärztliche Behandlung als Schlüsselelement zur Rauchentwöhnung
Einig sind sich die Bürger über alle Bundesländer hinweg bei der Frage: "Wer sollte sich für Rauchentwöhnungsmaßnahmen einsetzen?": Mit 76 Prozent aller Antworten wurde der Arzt hier am häufigsten genannt. Auch auf die Frage, wer eine besonders wichtige Rolle bei der Prävention des Rauchens spielt, wurden "Hausärzte und Fachärzte" mit 86 Prozent sowie "Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen" mit 78 Prozent sehr häufig genannt. Die ärztliche Behandlung wird somit als zentrales Element einer erfolgreichen Rauchentwöhnung betrachtet.
Bevölkerung steht hinter Nichtraucherschutzmaßnahmen
Einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zufolge sterben in Deutschland jährlich 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Allen voran sind Kinder durch Passivrauchen gefährdet, da sie im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Atemluft und damit auch deutlich mehr giftige Substanzen durch den Rauch aufnehmen als Erwachsene. So halten 62 Prozent der von TNS Healthcare Befragten die derzeitigen Nichtraucherschutzgesetze auch für sinnvoll und notwendig - 40 Prozent fordern allerdings eine Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen zum Nichtraucherschutz.
Darüber hinaus bemängelt der überwiegende Teil der Bevölkerung fehlende politische Anstrengungen, die über den Nichtraucherschutz hinausgehen. Knapp die Hälfte (49 Prozent) ist der Ansicht, dass die Politik dafür bisher zu wenig unternimmt.
Thema Prävention in der Bevölkerung sehr stark ausgeprägt
Der Wunsch nach einer Stärkung der Prävention im deutschen Gesundheitswesen ist sehr stark ausgeprägt. Aktuell halten 82,3 Prozent aller Befragten es für sehr wichtig oder wichtig, im Gesundheitssystem auf Prävention zu setzen. Interessant: Während diese Einstellung in Hamburg mit 91,2 Prozent am deutlichsten ausgeprägt ist, messen dem Vorhaben in Bremen 76 Prozent der Befragten eine hohe Bedeutung bei.
Quelle: Pressemeldung Pfizer Pharma GmbH
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