Lebensretter auf dem Tennisplatz: Vier Überlebende in der ersten Saison

19.08.2010 | Hamburg
Vier durch Vereinskollegen gerettete Tennisspieler auf deutschen Tennisanlagen sind das vorläufige Ergebnis der Partnerschaft zwischen dem Deutschem Tennis Bund und PHILIPS, Weltmarktführer für Laien-Defibrillatoren. Doch dabei soll es im gemeinsamen Kampf gegen die Todesursache Nr. 1 in Deutschland nicht bleiben. Jedes Jahr sterben über 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod.

Tennis macht Spaß, hält gesund und jung. Doch auch fitte Spielerinnen und Spieler kann das Kammerflimmern, auch bekannt als der plötzliche Herztod, überall und jederzeit treffen. Gerade bei körperlicher Belastung tritt das Ereignis völlig ohne erkennbare Vorankündigung auf.

Und dann muss es schnell gehen. Etwa fünf Minuten bleiben, um den Betroffenen zu retten. Bedenkt man, dass der Rettungsdienst hierzulande im Schnitt zehn Minuten benötigt, um am Ort des Geschehens einzutreffen, wird jedem klar, wie wichtig in einer solchen Situation ein Laien-Defibrillator ist. Denn nur dieser kann von jedem Menschen ohne Ausbildung oder Vorkenntnisse sicher eingesetzt werden und das Leben des Betroffenen retten.

In Deutschland sind bereits einige Tennisvereine Teil der Partnerschaft des DTB und PHILIPS geworden. Sie haben die speziellen Sonderkonditionen für alle im Deutschen Tennis Bund organisierten Clubs genutzt und ihre Anlage mit diesen überlebenswichtigen kleinen Helfern ausstatten. Jeder Laie kann dadurch im Notfall zum Lebensretter werden. Vorausschauende Vereine bieten ihren Mitgliedern mit dem Erwerb des Defibrillators ein wichtiges Plus an Sicherheit. Vier Tennisspieler verdanken bereits in der ersten Saison ihr Leben dieser Initiative. In Hamburg, Münster, Bochum und Haubersbronn kamen die kleinen Lebensretter erfolgreich zum Einsatz.

Einer dieser Glücklichen ist Hermann Josef Elsing aus Bochum. Der 72jährige brach im Verlaufe eines Punktspiels für den TC Blau-Weiß Harpen zusammen und rang mit dem Tod. Sein Leben verdankt er dem beherzten Einsatzes des Defibrillators durch den 1. Vorsitzenden Fred Schüler. Josef Elsing hatte das Glück, einen verantwortungsbewussten Vorstand in seinem Club zu wissen, der die Investition von nicht einmal 40 Euro im Monat für diese mehr als sinnvolle Anschaffung nicht scheute.

PHILIPS bietet durch den Vertriebspartner medic assist allen Vereinen im DTB die Möglichkeit, die geltenden Sonderkonditionen für PHILIPS Defibrillatoren abzurufen. Sie geben ihren Mitgliedern damit die Möglichkeit, im Fall der Fälle zum Lebensretter zu werden oder selbst zu überleben.

Nutzen Sie diese Gelegenheit und informieren Sie sich im Internet unter www.rettetleben.de/dtb sowie telefonisch bei der kostenlosen Servicehotline 0800 - 770 1000.

Quelle: Pressemeldung Deutscher Tennis Bund e.V. (DTB)

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