KKH-Allianz rät: Mit Hygiene vor Schweine-Grippe schützen
Nachdem die Schweinegrippe Deutschland erreicht hat, warnt Dr. Peter Moormann, Apotheker bei der KKH-Allianz vor allzu großer Panik. "Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts haben Tests in den USA gezeigt, dass das neue H1N1-Virus mit den Arzneimitteln Tamiflu" und Relenza" erfolgreich behandelt werden kann." Dennoch rät der Gesundheitsexperte zu Achtsamkeit. "Wer sich in den vergangenen sieben Tagen in einem der Risikogebiete aufgehalten hat und die Symptome einer Influenza feststellt, sollte vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen." Anzeichen für die Schweine-Grippe ähneln der echten Virusgrippe (Influenza) und können insbesondere schnell ansteigendes Fieber, starke Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Atemwegsbeschwerden sein.
Um sich vor dem Virus zu schützen, rät der Apotheker, auf Hygiene zu achten. "Es gelten die üblichen Regeln wie bei einer normalen Grippe." Da das Virus per Tröpfchen übertragen wird, sollte man bei Schnupfen Wegwerftaschentücher benutzen, bei Husten Abstand zu seinen Mitmenschen halten und sich stets die Hände waschen. Unsinnig sei es, sich mit speziellen Grippemitteln zu bevorraten: "Die antiviralen Mittel sind rezeptpflichtig und sollten nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden." Unklar ist laut Robert-Koch-Institut zurzeit noch, ob die Grippeschutzimpfung auch vor dem neuen Virus schützt.
"Sollte sich dennoch jemand mit dem Virus angesteckt oder die Grippe im Ausland eingefangen haben, können sich KKH-Allianz-Versicherte gewiss sein, dass ihre Kasse für die notwendigen Behandlungskosten aufkommt", versichert Dr. Peter Moormann.
Quelle: Pressemeldung KKH-Allianz
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