Im Mittelpunkt steht der Mensch, nicht die Technik

30.01.2009 | Berlin
Das neu gegründete Innovationszentrum Human-Centric Communication präsentiert erste interdisziplinäre Projekte

Die TU Berlin hat das Thema "Kommunikation" zu einem ihrer zentralen Forschungsschwerpunkte erklärt und das Innovationszentrum Human-Centric Communication (H-C3) gegründet.

Ziel ist es, das Forschungspotenzial der TU Berlin in diesem Bereich zu bündeln und aufeinander abgestimmte interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte zu etablieren. Das wird insbesondere auch den themenbezogenen Ausbau zukünftiger übergreifender und gemeinsamer Entwicklungen und Kooperationen mit den außeruniversitären Forschungsinstituten sowie der Berliner Forschungslandschaft betreffen.

Wir möchten Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung anlässlich der Gründung des Innovationszentrums Human-Centric Communication einladen.

Zeit: am Freitag, dem 6. Februar 2009, um 16.30 Uhr

Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Horst-Wagon-Hörsaal, H 1012, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, anschließender Empfang und Postersession in den Senatssälen (H 1035/H 1036)

Kommunikation spielt für die Gesellschaft eine ähnliche Rolle wie das Nervensystem für den Menschen. Ziel der Forschungsinitiative ist es, Menschen, egal aus welcher Bildungs- oder sozialen Schicht, einen intuitiven Zugang und Umgang mit Informationen zu ermöglichen. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Kommunikation, nicht die Technik.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Innovationszentrums

H-C3 möchten die Auftaktveranstaltung zum Anlass nehmen, einen Ausschnitt aus ihrer Forschung anschaulich zu präsentieren und zu diskutieren. Im Herbst 2008 hat die Initiative zwei interdisziplinäre Pilotprojekte gestartet, deren erste Ergebnisse dargestellt werden:

Die Frage nach der Vertrauenswürdigkeit von netzwerkbasierten Angeboten wie Online-Kauf oder persönlichen Netzwerken ist zentral für jeden Internet-Nutzer. Technische und organisatorische Aspekte von Vertrauenswürdigkeit werden im H-C3 Projekt "TRUST" mit dem Ziel untersucht, den Nutzern bessere Bewertungs- und Steuerungsmöglichkeiten für ihre Internet-Nutzung an die Hand zu geben.

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit der inhaltsbasierten Navigation in nutzergenerierten 3-D-Welten am Beispiel von Second Life. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Informatik und Soziologie wird ein kollaboratives Navigationstool entwickelt.

Neben diesen beiden Projekten werden zudem für das Innovationszentrum relevante Forschungsarbeiten sowie erste Resultate der Stipendiaten des Integrierten Graduiertenprogramms vorgestellt.

Quelle: Pressemeldung Technische Universität Berlin

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