Hauptversammlung der AMB fasst folgende Beschlüsse
Der gute Geschäftsverlauf 1999 wird unter anderem durch folgende Kennzahlen deutlich:
Zunahme der Brutto-Beiträge aus dem Versicherungsgeschäft um 4,2 % auf 8,1 Mrd. Euro
Anstieg des eingelösten Neugeschäfts im Lebensversicherungsbereich - gemessen in laufenden Jahresbeiträgen - um 59 % auf 871 Mio. Euro
Ausweitung des Bestands des selbst abgeschlossenen Lebensversicherungsgeschäfts (in Versicherungssumme) um 11,7 % auf 180,4 Mrd. Euro
Anstieg der Kapitalerträge (netto, bereinigt um Sondereffekte aus dem Abgang langfristiger Finanzinvestitionen) um 9,9 % auf 3,8 Mrd. Euro
Wachstum der Assets under Management um 6,0 % auf 59,0 Mrd. Euro
Zunahme des Konzern-Jahresüberschusses um 11,6 % - vor Berücksichtigung von Sondereffekten - auf 262 Mio. Euro
Ermächtigung zum Aktienrückkauf
Die Aktionäre haben der Beschlussvorlage, den AMB-Vorstand zum Erwerb eigener Aktien zu ermächtigen, zugestimmt. Die Ermächtigung gilt für maximal 10 % des gegenwärtigen Grundkapitals und ist befristet bis zum 30. November 2001. Derzeit gibt es keine konkreten Pläne, von der Option Gebrauch zu machen.
Veränderung im Aufsichtsrat
Dr. Norbert Käsbeck, Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, der bereits seit 27. Dezember 1999 aufgrund des Beschlusses des Registergerichts Aufsichtsratsmitglied der AMB ist, sowie Dr. Wilhelm Winterstein, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses des Bankhauses Merck Finck & Co., München, sind als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat gewählt worden. Sie treten die Nachfolge von Dr. Peter Gloystein und Dott. Giovanni Perissinotto an, die zum 24. Dezember 1999 bzw. 7. Juni 2000 ihre Aufsichtsratsmandate vorzeitig niedergelegt haben.
Geschäftsentwicklung 2000
Die Voraussetzungen für die künftige Ausweitung der Marktposition und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit werden durch die Übernahme der Generali Lloyd-Gesellschaften, das neue Kerngeschäftsfeld "Vermögensanlage für Dritte" und den Ausbau der Vertriebswege noch weiter verbessert.
Die gebuchten Brutto-Beiträge der inländischen Erstversicherer erhöhten sich in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres um 9,0 % auf 3,2 Mrd. Euro. Dabei stiegen die Beitragseinnahmen der Lebensversicherer überproportional um 12,6 %. Das Neugeschäft in diesem Bereich erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres - gemessen in laufenden Beiträgen - um 36,1 % auf rund 257 Mio. Euro. Hierbei handelte es sich aber zu einem wesentlichen Teil um Überhang aus dem Vorjahr. In der Kompositversicherung wurde eine Zuwachsrate der Beiträge von 5,8 % realisiert - hier zeigten unter anderem die Beitragsanpassungen in der Kraftfahrtversicherung positive Wirkung. Auch die Prämien aus dem Krankenversicherungsgeschäft konnten um 4,4 % gesteigert werden. Die Badenia Bausparkasse realisierte ein gegenüber dem Vorjahr leicht niedrigeres Netto-Neugeschäft von 54.859 Verträgen mit einer Bausparsumme von insgesamt 1,0 Mrd. Euro.
Alle Beschlüsse wurden mit einer Mehrheit von 99,9 Prozent des in der Hauptversammlung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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