Hamburger Wirtschaftsbehörde unterstützt Beiersdorf Forschungsprojekt
In dem von der Stadt Hamburg unterstützten Projekt wird die Beiersdorf AG ein neuartiges Langzeit-Hautmodell auf Basis von natürlicherweise in der Haut vorkommenden Stammzellen aus der oberen Hautschicht entwickeln. Das Modell soll erstmals wichtige regenerative Funktionen der menschlichen Haut simulieren und damit deutlich bessere Vorhersagen auf die Effekte bestimmter Wirkstoffe erlauben. Mit dem Hautmodell soll es in der Zukunft unter anderem möglich sein, die Wirksamkeit von Anti-Aging-Hautpflegeprodukten zur Behandlung von Altershaut zu belegen. Über den Einsatz in der Kosmetik hinaus kann ein derartiges Hautmodell auch für die Medizin von Interesse sein, zum Beispiel für die Behandlung von chronischen Wunden oder als Testsystem für die pharmazeutische Wirkstoffforschung. Mit dem "Programm für Innovation" fördert die Stadt besonders innovative Forschungsprojekte, die den Wirtschaftsstandort Hamburg weiter stärken.
"Die Forschungskompetenz von Beiersdorf ist die Grundlage für unsere führende Marktposition im globalen Wettbewerb. Die Entdeckung und Erforschung von Wirkstoffen und Zusammenhängen mit der menschlichen Haut sowie die Entwicklung neuer Produktzusammensetzungen bilden seit mehr als 125 Jahren die Basis für den Erfolg von Beiersdorf. Wir freuen uns, dass wir durch die Förderung der Wirtschaftbehörde ein weiteres innovatives Forschungsprojekt hier am Standort Hamburg in die Tat umsetzen können ", sagt Prof. Klaus Peter Wittern, Leiter Forschung und Entwicklung der Beiersdorf AG.
Im Rahmen eines Unternehmensbesuches hat Wirtschaftssenator Axel Gedaschko heute den sogenannten Bewilligungsbescheid über 390.000 Euro an Prof. Klaus-Peter Wittern, überreicht. Der weltweit führende Haut- und Schönheitspflegekonzern Beiersdorf unterhält das deutschlandweit modernste und größte Forschungszentrum dieser Art mit 450 Forschern allein in Hamburg.
"Innovationen und Forschung sind der Schlüssel zum Erhalt von Hamburgs Wettbewerbsfähigkeit. Beiersdorf geht hier beispielhaft voran und entwickelt in Hamburg jährlich über 100 Produktinnovationen für Verbraucher in der ganzen Welt. Diese Innovationskraft möchten wir mit unserer Förderung weiter stützen", sagt Wirtschaftssenator Axel Gedaschko.
Das Projekt wird mit zwei externen Kooperations-Partnern durchgeführt, dem in Hamburg ansässigen Heinrich-Pette-Institut (HPI), und der Lübecker Fraunhofer Einrichtung Marine Biotechnologie (EMB). Das HPI wird neben der ausgewiesenen zellbiologischen Expertise vor allem molekularbiologische Methoden einbringen und das Hautmodell umfassend charakterisieren und testen. Beim EMB konnten optimale Wachstumsbedingungen für Stammzellen etabliert werden, und somit sind dort hervorragende technische Voraussetzungen für diesen Aspekt des Projekts gegeben.
Quelle: Pressemeldung Beiersdorf AG
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