Diabetes Präventions-Aktion erreicht über 350.000 Menschen

28.04.2010 | München
Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml zog heute zum Abschluss der Diabetes-Präventionsaktion GesundheitsCheck. Mit 8 Fragen zum individuellen Diabetes-Risiko Bilanz: "Der GesundheitsCheck des Bayerischen Gesundheitsministeriums und der Deutschen Diabetes-Stiftung hat mindestens 350.000 Menschen erreicht und über ihr individuelles Diabetesrisiko informiert".

Ziel der landesweiten Diabetes Präventionsaktion war, das Bewusstsein für die Krankheit und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken in der bayerischen Bevölkerung zu stärken. Es wurde aber auch bei etlichen Menschen ein Diabetes mellitus neu entdeckt. Diese Patienten konnten sich so frühzeitig in ärztliche Behandlung begeben. "Diabetes mellitus vorbeugen und die Erkrankung rechtzeitig zu entdecken hilft Folgeschäden zu verhindern", betonte Huml. Diabetes ist eine der wesentlichen Ursachen für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Amputationen oder Sehbehinderung bis hin zur Erblindung. In Deutschland leiden über 7 Millionen Menschen an Diabetes. Experten vermuten zusätzlich weitere drei bis vier Millionen Betroffene, bei denen die Krankheit bisher nicht diagnostiziert wurde. Schätzungen zu Folge gibt es im Freistaat 1,5 Millionen Diabetiker. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat die Diabetespräventionsaktion im Rahmen der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern. mit 110.000 Euro unterstützt.

Die Deutschen Diabetes-Stiftung hat, mit Unterstützung des Bayerischen Gesundheitsministeriums, seit Juli 2009 über 250.000 Druckexemplare GesundheitsCheck über Ärzte, Apotheken und Gesundheitsämtern an die bayerische Bevölkerung verteilt. Poster an über 1.500 Haltestellen im öffentlichen Nahverkehr haben die Aktion bayernweit beworben. Viele Menschen konnten über das Internet erreicht werden: Der GesundheitsCheck würde über 100.000 mal aufgerufen.

Der GesundheitsCheck Diabetes kann weiterhin unter lebensministerium.bayern.de/ oder diabetes-risiko.de/ durchgeführt werden. Mit acht einfachen Fragen wird das individuelle Diabetes-Risiko ermittelt. Eine Auswertung auf der Rückseite des Bogens gibt unmittelbar Rückmeldung und Vorschläge, wie man das individuelle Diabetesrisiko reduzieren kann. Der Fragebogen ist auch in Englisch, Türkisch, Serbo-Kroatisch, Russisch, Griechisch, Italienisch und Spanisch erhältlich.

Quelle: Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

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