Der gute Vorsatz für 2010 heißt Pflegevorsorge

21.12.2009 | Hamburg
Das neue Jahr nehmen viele gern zum Anlass, um endlich mit schlechten Angewohnheiten zu brechen und gute Vorsätze zu fassen. Traditionell kommen in dieser Zeit auch die Familien zusammen. Gemeinsam lässt man das Jahr Revue passieren und erinnert sich gerne an Erlebtes.

Doch bei all der Besinnlichkeit bieten die Tage zwischen den Jahren eine gute Gelegenheit, über konkrete Pläne für das Alter zu sprechen. Zudem gelten ab dem 1.1.2010 bei der gesetzlichen Pflegeversicherung neue Pflegesätze. Was das für die eigene Planung bedeutet, erklärt Jörn Kunath, Experte für die Generation 50+ beim Deutschen Ring.

Private Pflegevorsorge nach wie vor notwendig

Zu Jahresbeginn erhöht die gesetzliche Pflegeversicherung zwar ihre Leistungen. Mit 10 bis 75 Euro je nach Pflegesituation fallen die Erhöhungen aber im Vergleich zu den Kosten eher gering aus. Einige Pflegebedürftige sind von der Anhebung sogar ganz ausgenommen. "Die Erhöhung ist erfreulich, aber leider reduzieren die neuen Sätze die Pflegekosten nicht spürbar", stellt Kunath fest. Dass zusätzliche private Vorsorge notwendig ist, bestätigt auch das Statistische Bundesamt. Danach betragen die Durchschnittskosten für vollstationäre Pflege bei Pflegestufe III 2.766 Euro pro Monat. Auch nach der Leistungserhöhung müssen Betroffene noch mindestens 1.256 Euro pro Monat aus eigener Tasche finanzieren. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit der Pflegevorsorge ist offenkundig unerlässlich. Nicht nur, weil sich Zeiteffekte günstig auf die Beitragshöhe auswirken. Das gute Gefühl, zu wissen, dass für den Pflegefall Sicherheit hergestellt ist, beruhigt Kinder wie Eltern.

Der Weg zum passenden Produkt

Bei der Suche nach einem passenden Produkt sollten Interessenten einiges beachten: Wichtig ist die garantierte Übernahme der durch die gesetzliche Pflegeversicherung festgestellten Pflegestufe. Bei Pflegerentenverträgen sollte die Rente unabhängig von der Höhe der tatsächlichen Pflegekosten gezahlt und freie Verfügbarkeit über das ausgezahlte Geld vereinbart sein. Weiterhin sollten keine Leistungsunterschiede bei ambulanter und stationärer Pflege bestehen und die Beiträge in sichere Anlageformen fließen. 2Aber selbst wer eine gute Versicherung ausgewählt hat, macht oft den Fehler, die späteren Auszahlungen zu niedrig anzusetzen. Die Beratung durch einen Fachmann ist daher empfehlenswert", betont Kunath.

Kostenfreier Ratgeber zur Pflegevorsorge

"Die finanzielle Absicherung einer Pflegebedürftigkeit durch einen privaten Zusatzvertrag ist unabdingbar", mahnt Kunath. Die Versicherungsunternehmen Deutscher Ring geben daher all jenen, deren guter Vorsatz für 2010 Pflegevorsorge lautet, mit der Broschüre "Lass uns reden" einen Ratgeber an die Hand. Er benennt wichtige Fragen, die offen angesprochen werden sollten, und gibt nützliche Tipps für eine angemessene Gesprächsführung in der Familie. "Lass uns reden" kann unter www.Generationenstudie.de kostenfrei bestellt werden.

Quelle: Pressemeldung Deutscher Ring

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