Debeka-Mitarbeiter retteten Leben

21.04.2008 | Koblenz
Drei Mitarbeiter der Debeka Versicherungen konnten mit einer Spende ihrer Stammzellen Menschen, die an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt waren, das Leben retten. Die Debeka-Gruppe war bereits im Jahr 2004 im Rahmen eines Aufrufs mit der Bitte an ihre Belegschaft herangetreten, sich typisieren zu lassen.

Fast 300 Beschäftigte ließen sich daraufhin testen und in die Knochenmarkspenderdatei eintragen. Neben Jörg Urbig (Kentzlin) und Tobias Andreas (Hechingen) wurde kürzlich auch Diana Papa aus Frankfurt zur Lebensretterin. Sie spendete Ende Januar 2008 Stammzellen an einen Leukämiepatienten. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Debeka-Hauptverwaltung in Koblenz wurde jetzt der vorbildliche Einsatz von Frau Papa durch die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH gewürdigt. An der Veranstaltung nahmen u. a. Heike Jungbluth als Vertreterin der DKMS und der Personalvorstand der Debeka, Thomas Brahm, teil. Über das besondere Engagement der Debeka-Mitarbeiter hinaus hatte die Unternehmensgruppe die Typisierungsaktionen auch finanziell unterstützt.

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie.

Viele der Patienten sind Kinder und Jugendliche. Ohne medizinische Behandlung führt eine Leukämie immer zum Tode. Häufig gelingt es, Patienten durch eine Chemo- bzw. Strahlentherapie zu retten - doch nicht immer. In solch einem Fall ist die Übertragung von gesunden Stammzellen die letzte Chance, das Leben des Patienten zu retten. Aber nur für etwa jeden Dritten dieser Leukämie-Patienten kann ein geeigneter Spender innerhalb der eigenen Familie gefunden werden. Alle Übrigen sind auf fremde Spender angewiesen. Um auch diesen Menschen helfen zu können, ist die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei ins Leben gerufen worden

Quelle: Pressemeldung Debeka-Gruppe

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