Computer & Co.-aktuelle Suchtrisiken in der Arbeitswelt

30.10.2009 | Mainz
Rathaus Mainz: 15. Symposium zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Am Donnerstag, 5. November 2009, von 09.00 bis 16.00 Uhr findet im Rathaus Mainz (Jockel-Fuchs-Platz 1) das 15. Symposium zur betrieblichen Gesundheitsförderung statt. Sein Thema: "Computer & Co.-aktuelle Suchtrisiken in der Arbeitswelt". Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Arbeitskreises "Suchtprävention und Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt" der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Mainz e.V. (PSAG), des Arbeitskreises Suchtprävention und Gesundheitsförderung Mainz (AKP) und des Umwelt- und Gesundheitsdezernates der Landeshauptstadt Mainz, Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk.

"Computer & Co." steht synonym für die elektronischen Medien wie Handy, Computer, Laptop, MP3-Player usw. und die damit bestehenden Möglichkeiten zur Kommunikation und Datennutzung.

Eine Anfang Juli 2009 veröffentlichte repräsentative Umfrage ergab, dass inzwischen nahezu 70% der Deutschen das Internet mit steigender Tendenz nutzen. Nach der JIM-Studie (Jugend, Information, Multi-Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest verfügen Haushalte mit Jugendlichen zu 99% über Mobiltelefone (1998: 47%) und Computer bzw. Laptops (1998: 78%) und zu 96% über Internetzugang (1998: 65%). In zwei Dritteln dieser Haushalte sind Spielkonsolen vorhanden. Schon diese Zahlen lassen die Bedeutsamkeit elektronischer Medien für die sich ereignenden Veränderungen unserer Lebensweise erkennen.

Der gigantische Datentransfer, der sich täglich im privaten und beruflichen Bereich abspielt, hat Auswirkungen auf der persönlichen Ebene bei Jugendlichen und Erwachsenen. Nutzer kämpfen mit massenhaften E-Mails, sind permanent erreichbar, werden von einer Informationsflut und ständigem Arbeiten unter Zeitdruck gestresst. Dann gibt es die Gruppe der Vielnutzer, die weit über dem Durchschnitt tagsüber und auch nachts ihre Zeit vor dem Bildschirm verbringen: arbeitend, kommunizierend, spielend.

Wann ist die Grenze vom exzessiven Mediengebrauch zum süchtigen Verhalten überschritten? Wie groß ist die Parallelität von stoffgebundener Abhängigkeit und Verhaltenssucht? Wie gestaltet sich präventives Handeln in diesem Bereich? Und wie sehen Hilfsangebote für Betroffene aus?

Diese Veranstaltung richtet sich insbesondere an Auszubildende, Ausbilder, Lehrer, Pädagogische Fachkräfte, Sozialberater, Personal- und Betriebsräte sowie Personalverantwortliche.

Eintritt wird nicht erhoben, aber eine verbindliche Anmeldung ist erwünscht!

Anmeldung:

Landeshauptstadt Mainz

Umwelt- und Gesundheitsdezernat

Heribert Weber

Postfach 3820

55028 Mainz

Telefax: 06131 / 12 - 20 19

E-Mail: heribert.weber@stadt.mainz.de

Quelle: Pressemeldung Stadt Mainz

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