CENTRAL mit positivem Halbjahresergebnis -Versicherungsbestand um 5,0% ausgebaut

15.08.2000 | Köln
Prämieneinnahmen um 4,9% gesteigert -Kapitalanlagenbestand um 15,1% vergrößert -Beitragsrückerstattung wird fortgesetzt und ausgeweitet. Eine positive Bestandsentwicklung prägt das Halbjahresergebnis 2000 der CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG: Ungeachtet der Änderungen im Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und der damit verbundenen Einführung des obligatorischen Beitragszuschlages erzielte das Unternehmen in der Krankheitskosten-Vollversicherung ein deutliches Bestandswachstum.

Mit 335.056 Personen hatte die CENTRAL in ihrem wichtigsten Geschäftsfeld Ende Juni fast 5.800 mehr Versicherte als am Ende des ersten Halbjahres 1999 (+2%). Die Prämieneinnahmen konnten gegenüber dem Berichtszeitraum des Vorjahres um 4,9% auf 1.054 Mio. DM gesteigert werden.

Insgesamt waren Ende Juni 2000 1.229.077 Personen bei der CENTRAL versichert. Damit konnte das Unternehmen seinen Bestand an Versicherungen gegen laufenden Beitrag (gemessen in Monatssollbeiträgen) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 5% auf 178 Mio. DM ausbauen. Von dem Bestandswachstum in Höhe von 8,4 Mio. DM entfielen zirka 0,36 Mio. DM auf den zehnprozentigen Beitragszuschlag.

Das Neugeschäft wurde jeweils etwa zur Hälfte von der Vertriebsorganisation der CENTRAL und von den Unternehmen der Aachener und Münchener Gruppe vermittelt. Die hauptberufliche Organisation der CENTRAL konnte ihren Produktionsanteil auf 17,3% (VJ 16,9%) erhöhen. Der mit Abstand erfolgreichste Vertriebspartner der Gesellschaft ist weiterhin die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG mit einem Anteil von rund 38% am Produktionsergebnis. Insgesamt entwickelte sich die Produktion auf dem Vorjahresniveau.

Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen gingen gegenüber dem Referenzwert des Vorjahres um 4,1% auf 639,7 Mio. DM zurück. Diese Entwicklung ist auch auf die Wiederaufnahme der Beitragsrückerstattung an leistungsfreie Versicherte (BRE) zurückzuführen. Die CENTRAL schüttet im dritten Quartal des laufenden Jahres wieder eine BRE für das Vorjahr aus. Hierfür werden rund 37 Mio. DM eingesetzt. Es ist vorgesehen, die BRE in den kommenden Jahren fortzusetzen und bei entsprechender Leistungsfreiheit auf bis zu drei Monatsbeiträge je anspruchsberechtigten Versicherten zu erhöhen.

Der Bestand an Kapitalanlagen konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,1% auf 5.840,6 Mio. DM ausgebaut werden. Die Erträge aus Kapitalanlagen wurden um 45,1% auf 282,0 Mio. DM gesteigert. Dieser starke Anstieg ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der außerordentlichen Erträge zurückzuführen, die von 52,7 Mio. DM auf 123,9 Mio. DM erhöht wurden. Auf die laufenden Erträge entfielen im Berichtszeitraum 158,1 Mio. DM, das entspricht einer Steigerung von 11,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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